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AI Act 2026: Was jetzt auf Unternehmen zukommt – und was das für LIVOI bedeutet

Der EU AI Act wird ab 2026 verbindlich. Dieser Beitrag zeigt, was jetzt auf Unternehmen zukommt, welche Themen relevant werden – und warum eine KI-Kommunikationsassistenz wie LIVOI gut zu diesen Anforderungen passt.

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Autor: P-CATION Redaktion

IT-Sicherheit & KI-Regulierung Einordnung von KI-Systemen Governance und Prozesse Umsetzung in Projekten
Symbolische Darstellung von KI-Regulierung in Europa, kombiniert mit Unternehmensprozessen

Viele Unternehmen nutzen heute bereits KI — oft ganz selbstverständlich. Mal als Assistent im Arbeitsalltag, mal als Tool im Marketing, Vertrieb oder Kundenservice. Was dabei lange möglich war, wird sich in den kommenden Jahren ändern.

Mit dem EU AI Act wird erstmals verbindlich geregelt, wie KI organisiert, dokumentiert und verantwortet eingesetzt werden muss. Spätestens ab 2026 reicht es nicht mehr aus, KI nur „nebenbei” zu nutzen.

Dieser Beitrag gibt einen kompakten Überblick:

  • Was der AI Act in Kurzform bedeutet
  • Welche Themen für Unternehmen wichtig werden
  • Was das speziell für den Mittelstand heißt
  • Und welche Rolle eine KI-Kommunikationsassistenz wie LIVOI dabei spielt

Was ist der EU AI Act in Kurzform?

Der EU AI Act ist die europäische KI-Verordnung. Sein Grundprinzip ist einfach:

Je höher das Risiko eines KI-Einsatzes für Menschen und Grundrechte, desto strenger die Anforderungen.

Nicht jede KI gilt automatisch als Hochrisiko-System. Aber: Alle Unternehmen, die KI ernsthaft einsetzen, müssen sich mit Verantwortung, Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenumgang beschäftigen.

Zeitlicher Rahmen (vereinfacht)

  • Seit 2024: Der AI Act ist in Kraft.
  • Ab 2025: Erste Pflichten greifen, etwa zu KI-Kompetenz (AI Literacy) und verbotenen Praktiken.
  • Ab 2. August 2026: Der AI Act ist in weiten Teilen anwendbar — insbesondere für Systeme, die mit Menschen interagieren oder Prozesse beeinflussen.

Für den Mittelstand bedeutet das: Die nächsten zwei Jahre sind die Phase, in der Strukturen und Spielregeln geschaffen werden sollten.

Welche Themen werden für Unternehmen wichtig?

In der Praxis lassen sich die Anforderungen auf drei zentrale Bereiche bündeln.

1. KI-Kompetenz und klare Zuständigkeiten

Mitarbeitende sollen KI verstehen und verantwortungsvoll nutzen können. Dafür braucht es:

  • Schulungen und Grundverständnis (AI Literacy)
  • einfache Leitlinien für den Einsatz
  • klare Verantwortlichkeiten

Gleichzeitig muss definiert sein, welche Tools erlaubt sind, welche Daten genutzt werden dürfen und wer für KI-Themen zuständig ist.

2. Transparente und nachvollziehbare KI-Nutzung

Überall dort, wo KI mit Kundinnen, Mitarbeitenden oder Partnern interagiert, sollte klar sein:

  • dass eine KI im Einsatz ist
  • welche Aufgabe sie übernimmt
  • ab welchem Punkt ein Mensch übernimmt

Unternehmen sollten grundsätzlich erklären können, warum eine Antwort oder Empfehlung zustande gekommen ist — etwa über Protokolle, Dokumentation und Prüfmöglichkeiten.

3. Bewusste Auswahl von Use Cases

Statt „KI überall” geht es um gezielte, gut steuerbare Einsatzfelder. Typische Einstiege sind:

  • Erstkontakt und Qualifizierung
  • Terminvereinbarung
  • wiederkehrende Rückfragen (FAQ)

Wichtig ist, klein zu starten, klare Übergaben zwischen Mensch und KI zu definieren und Effekte messbar zu machen.

Was bedeutet das konkret für den Mittelstand?

Der AI Act ist kein KI-Verbot. Er ist ein Schritt hin zu professionell betriebenen KI-Systemen.

Für mittelständische Unternehmen heißt das:

  • KI wird Teil der organisatorischen Realität, nicht nur ein Experiment.
  • Es reicht nicht mehr, wenn einzelne Mitarbeitende verschiedene KI-Tools „nebenbei” nutzen.
  • Wer frühzeitig Strukturen schafft, kann KI sicher, nachvollziehbar und skalierbar einsetzen — statt später unter Druck reagieren zu müssen.

Und was hat das mit LIVOI zu tun?

LIVOI ist eine unternehmensspezifische KI-Kommunikationsassistenz. Sie wird dort eingesetzt, wo viele Gespräche, Anfragen und Abstimmungen stattfinden — zum Beispiel:

  • im Vertrieb
  • im Kundenservice
  • im Onboarding
  • bei internen Rückfragen

Gerade im Kontext des AI Act sind drei Punkte besonders relevant.

Transparenz

Unternehmen legen klar fest:

  • wo LIVOI unterstützt
  • wie kommuniziert wird
  • wann an einen Menschen übergeben wird

Kontrolle und Datenhoheit

LIVOI arbeitet ausschließlich mit dem Wissen des jeweiligen Unternehmens — nicht mit beliebigen Internetdaten. Die Daten:

  • bleiben in einer geschützten Umgebung
  • sind getrennt und verschlüsselt pro Kunde
  • werden nicht für fremdes Training genutzt

Nachvollziehbarkeit

Gesprächsverläufe können dokumentiert, nächste Schritte abgeleitet und Prozesse sauber eingebunden werden. LIVOI ist kein Blackbox-System, sondern ein Baustein in klar definierten Abläufen.

Kurz gesagt: LIVOI passt gut zu der Richtung, die der AI Act vorgibt — KI, die in Prozesse passt, statt KI, die nur als Demo beeindruckt.

Drei Schritte, mit denen Sie jetzt starten können

  1. Bestandsaufnahme: Wo nutzen Sie heute schon KI — bewusst oder unbewusst (Office-Funktionen, CRM, Chatbots, externe Dienste)?
  2. Spielregeln definieren: Welche Tools sind erlaubt, welche Daten dürfen wohin, wer trägt Verantwortung?
  3. Einen klaren Use Case wählen: Zum Beispiel Erstkontakt, Terminbuchung, Qualifizierung von Anfragen oder interne FAQ-Unterstützung.