Das Problem mit der Komplexität
Jeder, der schon mal versucht hat, Zeiten in ein überdimensionales ERP-, Warenwirtschafts- oder DATEV-System zu pressen, kennt den Schmerz: Endlos verschachtelte Menüs, Projekt-Codes auswendig lernen, fünf Klicks für eine einfache “Meeting gebucht”-Aktion.
Das Ergebnis? Die Zeiterfassung wird zur eigenen Aufgabe. Man prokrastiniert sie, vergisst sie, oder sitzt Freitagabend mit einem Zettel voller Stichpunkte da und puzzelt zusammen, was man die ganze Woche eigentlich gemacht hat.
Unser Ansatz: Die Stempeluhr als Übersetzer
Wir haben uns gefragt: Warum nicht eine einfache, schlanke Zwischenschicht bauen? Eine digitale Stempeluhr, die überall funktioniert – auf dem Handy am Baustellen-Zaun, am Tablet im Meeting, oder im Browser am Schreibtisch. Sie erfasst Anwesenheit, vertragliche Arbeitszeit und Projektzeiten.
Und dann? Dient sie als Brücke. Über APIs schiebt sie die Daten sauber in eure bestehenden Monster-Systeme. Ihr müsst DATEV nicht verlassen, aber ihr müsst auch nicht mehr durch DATEV klicken.
Die Philosophie: Nebenher statt extra
Unsere Vision ist der Kassenbon. Wenn der Supermarkt-Kassierer deine Milch scannt, entsteht der Bon nebenher. Er ist keine zusätzliche Arbeit, keine bewusste Entscheidung, kein “Jetzt muss ich noch die Buchhaltung machen”. Er passiert einfach – automatisch, unsichtbar, selbstverständlich.
Genau so soll Zeiterfassung funktionieren. Deshalb haben wir zwei Dinge integriert, die ihr sowieso schon tut:
1. Der Kalender als Zeiterfassung
Ihr arbeitet sowieso mit Google Calendar? Perfekt. Unsere Stempeluhr synchronisiert sich mit euren Kalendern. Der “Design-Review” von 10-11 Uhr liegt da schon als Block. Mit einem Klick entscheidet ihr: War das Projektzeit? Dann wird’s gebucht. War es interne Orga? Dann landet es im richtigen Topf.
Ihr habt den Termin sowieso angelegt – wir machen daraus nur die Buchung, ohne dass ihr die Zeit nochmal eintippen müsstet.
2. Commits als Zeiterfassung (für die Devs)
Unsere Entwickler schreiben sowieso Commits. Mit einem einfachen Keyboard-Shortcut wandert die Commit Message direkt in die Stempeluhr. Ihr habt gerade erzählt, was ihr getan habt – wir haben gehört und gebucht.
Kein “Ach stimmt, ich muss noch die Zeit für den Bugfix eintragen” am Abend.
Fazit: Die Brücke zwischen Mensch und Bürokratie
Die beste Software ist die, die man nicht bemerkt. Indem wir eine Stempeluhr bauen, die hört, was ihr sowieso schon sagt (Kalender-Events, Commit-Messages), und das dann brav an die großen Systeme weiterträgt, lösen wir das eigentliche Problem: Menschen sollen arbeiten, nicht buchen.
Genau wie der Kassenbon, der nie gefragt wird, aber immer da ist – wenn man ihn braucht.