Weniger Rückfragen, schneller zur richtigen Lösung
Ein international tätiges Unternehmen hat dank der Potenzialanalyse erkannt, wo im Alltag die meiste Zeit verloren geht: durch Suchen, unvollständige Anfragen und Rückfragen-Schleifen. Ergebnis: eine klare Roadmap, um Wissen schneller verfügbar zu machen und Abläufe zu entlasten – mit einem Zeitpotenzial von mehr als tausend Stunden pro Jahr.
Über das Unternehmen
Ein international tätiges Unternehmen mit einem Standort in Südwestfalen aus dem Automotive/Aftermarket-Umfeld mit weltweit über 220 Mitarbeitenden bearbeitet täglich eine große Bandbreite an Anfragen – von Produktdetails und passenden Artikelnummern bis hin zu Einbauhinweisen und Reklamationen.
Herausforderung
Im Rahmen der Potenzialanalyse wurde deutlich, dass die größten Zeitverluste nicht durch einzelne „große Probleme" entstehen, sondern durch viele kleine Reibungsverluste, die sich über den Tag summieren. Ein Teil des Produktwissens war über Dokumente, Listen und Erfahrungswissen verteilt, wodurch relevante Informationen oft erst gesucht und zusammengetragen werden mussten. Zusätzlich zeigte sich, dass Anfragen häufig nicht vollständig waren, was zu Rückfragen und mehrfachen Abstimmungen führte, bevor überhaupt eine Lösung erarbeitet werden konnte. Auch bei Reklamations- und Gewährleistungsfällen traten wiederkehrende Prüfschritte zutage, die überwiegend manuell abliefen und je nach Bearbeiter unterschiedlich dokumentiert wurden.
Lösung
Aus diesen Erkenntnissen wurde eine priorisierte Roadmap abgeleitet, die die größten Zeitfresser zuerst adressiert. Dazu gehören ein interner „KI-Produktberater", der Mitarbeitende schrittweise zur passenden Artikelnummer führt und das Ergebnis auf Wunsch durch eine kurze menschliche Freigabe absichert, sowie eine intelligente Suche, die relevante Stellen aus Anleitungen und Listen sofort auffindbar macht. Ergänzend wurden Bausteine definiert, die die Kommunikation entlasten – etwa eine automatisierte Vorprüfung für Reklamationen (Vollständigkeit, Plausibilität, nächster Schritt), eine E-Mail-Vorsortierung mit Weiterleitung an die richtige Stelle und eine Unterstützung beim Nachfordern fehlender Informationen durch verständliche, automatisch vorbereitete Rückfragen.
Ergebnis
Die Potenzialanalyse lieferte eine klare, umsetzbare Entscheidungsgrundlage: Was sollte zuerst umgesetzt werden, welche Voraussetzungen sind nötig, und welchen Effekt kann man realistischerweise erwarten? Insgesamt wurde ein Zeitpotenzial von mehr als tausend Stunden pro Jahr sichtbar – vor allem, weil weniger gesucht werden muss und weniger Rückfragen entstehen. Gleichzeitig werden Abläufe nachvollziehbarer, da wiederkehrende Prüfungen und Informationen künftig einheitlicher verarbeitet und dokumentiert werden können.