Es ist 7:52 Uhr. Die erste Mitarbeiterin ist da, der Kaffee läuft, und im Postfach liegen drei Mandantenanfragen vom Vorabend. Eine davon ist dringend, zumindest steht das da. Die anderen beiden sind unklar formuliert.
Der Chef kommt um 8:15 Uhr. Bis dahin wartet man, weil man nicht weiß, was man selbst beantworten darf und was nicht. Die Anfrage vom Vorabend bleibt erst einmal liegen.
Das ist kein außergewöhnlicher Morgen. Das ist Montag.
Situation 1: Die Anfrage, die nach Feierabend kommt
Ein Mandant schreibt um 18:43 Uhr. Er hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und fragt, ob der Strom, den er selbst verbraucht, steuerlich anders behandelt wird als der, den er ins Netz einspeist. Keine komplizierte Frage. Aber eine, die eine saubere Antwort braucht.
Früher: Die Anfrage liegt im Postfach bis zum nächsten Morgen. Dann schaut jemand drauf, überlegt kurz und fragt entweder die Kollegin, die zuletzt eine PV-Anlage bearbeitet hat, oder direkt den Chef. Der erklärt es, zwei Minuten, vielleicht fünf. Danach kommt die Antwort an den Mandanten, irgendwann vor dem nächsten Mittagessen.
Heute: LIVOI hat die kanzleieigenen Dokumente zu Photovoltaik hinterlegt. Die Mitarbeiterin, die am nächsten Morgen das Postfach aufmacht, fragt LIVOI. Sie bekommt die Einschätzung der Kanzlei zu genau dieser Frage, mit Quellenangabe, damit sie weiß, auf welchem Dokument die Antwort basiert. Sie prüft kurz, schickt ab. Der Chef erfährt davon nichts, weil er nichts davon erfahren muss.
Die Qualität der Antwort ist dieselbe. Nur der Umweg fehlt.
Situation 2: Der Sonderfall, der Zeit kostet
Eine Mitarbeiterin bereitet ein Gespräch mit einem Mandanten vor. Der hat gerade zwei Elektrodienstwagen angeschafft und will wissen, wie die steuerlich zu behandeln sind, konkret beim Laden zu Hause, beim Firmenstellplatz und beim privaten Anteil. Drei verschiedene Konstellationen, alle mit Feinheiten.
Früher: Sie öffnet DATEV, sucht in den internen Ordnern, findet einen Aufsatz von vor zwei Jahren, weiß nicht, ob der noch aktuell ist. Fragt die Kollegin nebenan. Die weiß es ungefähr, aber nicht sicher. Am Ende landet die Frage beim Chef, der das Gespräch, in dem er gerade war, kurz unterbricht. Zwanzig Minuten, manchmal mehr.
Heute: Sie fragt LIVOI. Die Kanzlei hat ihre eigene Einschätzung zu E-Dienstwagen in LIVOI hinterlegt, zusammen mit den relevanten Belegdokumenten. Die Antwort kommt in Sekunden, mit Quellenangabe. Sie weiß, was sie dem Mandanten sagen kann und worauf das basiert. Das Gespräch beginnt pünktlich.
Was sich nicht verändert hat: Sie denkt selbst. Sie bewertet. Sie entscheidet, was sie dem Mandanten rät. LIVOI hat nicht beraten. LIVOI hat die Suche ersetzt.
Situation 3: Der erste Tag
Neuer Azubi, erster Tag. Er soll sich einarbeiten, bekommt einen Überblick über die Kanzlei und fängt an, Fragen zu stellen. Ganz normale Fragen. Wo liegt welches Dokument? Wer ist für welche Mandantengruppe zuständig? Wie läuft der Urlaubsantrag? Wo findet er die Vorlage für Reisekostenabrechnungen?
Früher: Jede dieser Fragen landet bei jemandem. Manchmal bei der Kollegin am Nachbartisch, manchmal beim Chef, manchmal bei beiden, weil die erste Antwort unvollständig war. Das Onboarding läuft über Wochen, weil das Wissen nirgendwo strukturiert liegt. Nach drei Monaten kennt er sich aus. Bis dahin kostet er überproportional viel Aufmerksamkeit.
Heute: Er fragt LIVOI. Urlaubsantrag: LIVOI erklärt den Ablauf, zeigt die Vorlage. Reisekosten: LIVOI verweist auf das aktuelle Formular und die Kanzleiregeln dazu. Zuständigkeiten: hinterlegt. Interne Ansprechpartner: hinterlegt. Er arbeitet sich selbst ein, stellt weniger Fragen an Kollegen, die gerade konzentriert sind, und kommt schneller in seinen eigentlichen Job.
Das Team wird nicht weniger gebraucht. Aber die Fragen, die das Team früher unterbrochen haben, landen nicht mehr beim Team.
Was sich verändert
Keiner der drei Fälle ist ein Ausnahmefall. Sie passieren täglich, in fast jeder Kanzlei dieser Größe.
Was sich durch LIVOI verändert hat, ist nicht die Qualität der Arbeit. Die Mitarbeiterinnen denken genauso. Die Antworten an Mandanten sind genauso durchdacht. Nur wer dabei unterbrochen wird, hat sich geändert. Und wie oft.
Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Wenn man nachrechnet, wie viele Minuten täglich durch Weitergabe von Wissen verloren gehen, das längst irgendwo in der Kanzlei existiert, hört es auf, klein zu klingen.
Für Kanzleien, die genau das ändern wollen, ohne ein IT-Projekt zu starten, gibt es das LIVOI Office Paket. Fester Preis, einsatzbereit in zwei Tagen.